Die Glocken der Friedenskirche

ie Glocken der Friedenskirche –

Zu welchen Gelegenheiten läuten sie?

Der Stundenschlag

Das regelmäßige Schlagzeichen zur vollen Stunde, stammt aus der Zeit des Mittelalters, als der Großteil der Bevölkerung keine Uhr besaß und von der Turmuhr der Kirche abhängig war. Die Tradition hat sich bis heute gehalten und wird oft von Kirchengemeinden als liturgisches Zeichen für Vergänglichkeit und Ewigkeit umgedeutet. Zudem ist die Zeitansage der Glocken nicht nur eine nützliche Einrichtung um zu wissen „was die Stunde geschlagen hat“. Es mahnt uns an die Vergänglichkeit der Zeit, sagt uns, dass auch uns einmal „unsere Stunde schlägt“. Dennoch dürfen wir wissen: „Meine Zeit steht in Gottes Händen.“ Weltlichen Ursprungs ist auch das Glockengeläut in der Neujahrsnacht.

Morgenläuten um 6:30 Uhr (eigentlich 6 Uhr)

Der erste Glockenruf ertönt meist morgens um sechs Uhr bei Tagesanbruch zur Stunde der Auferstehung von Christus. Erinnert wird an das Verhör von Jesus durch Pontius Pilatus.

Das 12-Uhr-Läuten oder Mittagsläuten

Es hat seinen Ursprung nicht in der Leidensgeschichte von Jesus. Es wurde von Kaiser Karl V. zur Zeit der großen Türkengefahr 1529 als Bet-Läuten um den Frieden in der Welt und um Abwendung der Türkengefahr verfügt. Es hat bis heute seine Bedeutung als Ruf zum Friedensgebet behalten.

Abendläuten um 18 Uhr.

Das Abendgebetläuten gilt dem Gedächtnis der Grablegung Christi. Es ermahnt die Gläubigen zugleich daran, an ihre eigene Vergänglichkeit zu denken, und an das Ende der Welt. „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“

Freitag 15 Uhr

Das Läuten am Freitag um 15 Uhr soll an die Todesstunde Jesu erinnern.

Den Sonntag einläuten (Samstagabende und Vorabende vor Festtagen)

Es zeigt an, dass der Sonntag, der Tag des Herrn bevorsteht und die Christen sich vorbereiten sollten, den Tag würdig zu begehen.

Die Läutezeiten zum Gottesdienst

Eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes wird zum ersten Mal geläutet, eine viertel Stunde vorher ein zweites Mal und fünf Minuten vor dem Beginn des Gottesdienstes läuten die Glocken ein letztes Mal.

Glockengeläut der Friedenskirche Obernburg im Internet

http://www.schwabenmedia.de/Kirchen/Obernburg/Friedenskirche.php

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500-jähriges Reformationsgedenken

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500 Jahre Reformation

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Vom Konflikt zur Gemeinschaft

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Summerbrunch

Der diesjährige Summerbrunch war gut besucht. Nach dem Gottesdienst waren alle gut versorgt. Neben Kaffe und Kuchen gab es auch viel Auswahl am Kalten und warmen Buffet. Ein schönes Treffen der Gemeinde bei letztendlich doch relativ gutem Wetter. Auch der Jugendraum war geöffnet mit Tischkicker und vielen schönen Brettspielen.

 

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Zwei Stühle an einer Bucht – irgendwo in Südeuropa

Auf den ersten Blick ein Symbol für Freiheit, für Auszeit, für tiefes Entspannen. Für das,
was wir mit Ferien, Freizeit, Urlaub verbinden. Diese wunderbare Zeit, in der wir von
vielen Zwängen befreit sind: von der Arbeit, vom Lernen. Eine Zeit, in der das Leben
einen anderen Rhythmus bekommt – ruhiger, gelassener. In der wir andere Welten
kennenlernen können: räumlich und in uns selbst, und mit den Menschen, mit denen
wir leben; vielleicht mit Gott.
Doch das Bild an der Bucht enthält auch eine andere Botschaft. Mit dem Meer im
Hintergrund kommen wir auch an eine Grenze. So ist für viele Menschen z.B. aus
Nordafrika das Meer oft ein unüberwindliches, manchmal ein tödliches Hindernis
auf dem Weg in eine vermeintlich bessere Welt.
An die eigene Grenze kommen – das ist auch eine Erfahrung der freien Zeit! Dass wir
nicht nur einiges hinter uns lassen, sondern vieles mit uns nehmen. Wir bleiben immer
auch Gefangene unserer selbst, manchmal mehr, manchmal weniger. Wir sehen den
Himmel, doch sind wir keine Himmelsstürmer.
Doch wir haben als Christen eine Hoffnung. Dass mit Jesus und im Glauben an ihn der
Himmel ein wenig in unser Leben einzieht. Nicht nur in der Ferienzeit, sondern auch
im Alltag. Die Ruhe und die Gelassenheit der freien Zeit, das Gefühl der Weite und der
Grenzenlosigkeit – das kann ich im Gebet und im Gottesdienst erfahren. Nicht immer,
nicht auf Abruf, sondern als Geschenk, unvermutet, überraschend. Bei Gott kann ich
manchmal Urlaub machen von alldem, was das Leben schwer macht.

Stefan Meyer

 

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